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David WiencekAuswärts eilte die Oberliga-Sieben des ASV Hamm-Westfalen bislang von Sieg zu Sieg. Doch jetzt hat es die Youngster von Coach Tobias Mateina ausgerechnet bei der bislang noch punktlosen Drittliga-Reserve des TuS Ferndorf erwischt. Nach Erfolgen in Spenge und Loxten unterlagen die Hammer bei der „Ausbildungsmannschaft“ von Trainer Michael Feldmann mit 26:27 (12:12)- das Schlusslicht indes freute sich über das erste Erfolgserlebnis in der Saison. Dabei waren die Hammer mit festen Absichten angetreten: „Wir gehen als Favorit in das Spiel und dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden“, forderte Tobias Mateina von seinem Team.

Von einer Führungsrolle waren die Hammer beim Schlusslicht dann allerdings meilenweit entfernt. „Meine Mannschaft hat jegliche Einstellung zum Gegner vermissen lassen. Doch in der Oberliga gibt es keinen Gegner, den man im Vorbeigehen schlagen kann. Wenn die Jungs dass nicht kapieren, erleben sie in der laufenden Saison noch so mache böse Überraschung“, ärgerte sich Mateina nicht nur über die Niederlage, sondern auch über den gesamten Auftritt seiner Truppe.
 In den voran gegangenen Begegnungen bestachen Kim Voss-Fels und seine Mitspieler selbst gegen Top-Teams wie Mennighüffen mit einer stabilen Abwehr und mit sehr viel Tempo im Sturm. Doch diese Stärken zeigten die Gäste in Ferndorf nicht. Geradezu unentschlossen wirke die Hammer Abwehr, die ASV-Offensive indes lief sich oftmals in der Deckung des Tabellenletzten fest. Das bemerkte auch Tobias Mateina, der bereits in der 6. Spielminute die grüne Karte zum Time-Out zog. Doch am emotionslosen Auftritt der Gäste änderte sich auch in den nachfolgenden Minuten nichts. Ferndorf spielte weiterhin bissig, kam oftmals zu einfachen Toren und überzeugte insbesondere durch Kreisläufer Mattis Michels, der alleine in den ersten 30 Spielminuten sechs TuS-Treffer erzielte. „Auf diesen Spieler hatten wir absolut keinen Zugriff“, stellte Mateina fest. Obwohl der Liga-Letzte auch mit zwei Strafwürfen scheiterte, führte das Team fast ständig und lag zum Ende der Spielhälfte gar mit 8:5 (18.) und 11:7 (24.) vorn. Doch dann: Wie aus heiterem Himmel drehten fünf  Hammer Folgetreffer von Tröster (2) Richter, Schrage und Pretzewofsky das Treffen zur 12:11 (27.) ASV-Führung um. Kurz vor dem Seitenwechsel zogen die Gastgeber zwar wieder gleich, doch zweifellos waren die Hammer jetzt wieder im Spiel. Natürlich hatte Tobias Mateina auf eine ähnliche Aufbäum-Phase seiner Mannschaft wie kurz vor der Pause gehofft. Doch die Wünsche des Hammer Trainer erfüllten sich nicht.

„Da war kein Feuer im Spiel, keine Emotionen und auch die Körpersprache signalisierte mir nichts Gutes“, stellte der ASV-Coach fest. Schnell lagen die Gäste mit 16:13 und 20:16 wieder vorn, nur kurzzeitig weckten drei Hammer Treffer von Wiencek, Voss-Fels und Richter zum 21:19 Anschluss wieder Hoffnungen bei den Gästen. Und tatsächlich eröffnete sich für den ASV in den nachfolgenden Minuten noch einmal eine echte Großchance. Denn als der TuS gleich zwei Zeitstrafen (Irle und Klein) kurz hintereinander kassierte, der ASV also in doppelter Überzahl spielte, stand das Treffen auf der Kippe. Doch selbst die zahlenmäßige Überlegenheit auf dem Feld nutzte den Gästen nichts. Ferndorf setzte zum 22:19-Vorsprung sogar nach- David Spiekermann kassierte in dieser Phase seine zweite Zeitstrafe und wurde in der 53. Spielminute gar disqualifiziert. Das Treffen blieb zwar spannend –der ASV kämpfte sich immerhin bis zum 26:25 (58.) Anschluss noch einmal heran- doch als TuS-Akteur Linus Michel in der Schlussminute das 27. Tor für seine Mannschaft erzielte, stand die Hammer Niederlage endgültig fest.

ASV: Behrens, Krömer- Pretzewofsky (4), Spiekermann (3), Voss-Fels (3), Tröster (2), Krause, Wiencek (2), Schrage (5), Saalmann (1), Richter (4), Zyska (2), Bihler, Kohl.

Oberliga

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